Slow Food Kabarett
Ein Beitrag zur Entschleunigung der Lebensgeschwindigkeit, sowie Gedanken zu den Vorzügen der Anarchie.
Speed: Sein Tagesablauf ist ein einziger Terminkoller. Seine Hose ist nass. Der Lieferant liefert nie termingerecht, Mutter und Ehefrau machen Telefonterror,
der Angestellte ist am Computer eine Null.... und dann muss auch noch die Tochter in die Ballettstunde... Werner Brix alias gestresster Workaholic fühlt
sich dennoch irgendwie geil, beflügelt, beschleunigt. In seinem Leben gehen sich zwar nur 1,24 Pinkelpausen pro Tag aus, aber die sind terminlich effizient
im Notebook festgehalten. "Ich disponiere schlecht, deshalb schiff ich mich an." Was sein Psychologe dazu sagt? Nicht viel, denn der kommt nicht zu
Wort.
"Brix allein im Megaplexx" ist eine wegen akuter Zeitnot rasant durchlaufene therapeutische Sitzung. Auf die Schaufel genommen wird alles, was Hast und
Eile hat. Nur nicht runter vom Gas! Kurz gesagt: Tempo ist die Brix'sche Lebensphilosophie!
2. Teil: Ausgerechnet in der Drehtür vom Megaplexx zeigt die Therapie endlich Heilerfolg. In der schrillen und lauten Welt des Einkaufszentrums nimmt der
Geschwindigkeitsrausch ein jähes Ende, als die Luft zu Gelatine wird und die Mutter nackt am Gartentürl steht und "Schneller!" ruft. Dieser Ausflug in eine
andere Realität veranlasst Brix zu einer Lebensentscheidung: Endlich Entschleunigung!
Eine Betrachtung der globalen Gesellschaft und ihres hierarchischen Systems und eine Durchleuchtung der Dimension ZEIT machen Brix’ fünftes Solo zu
einem kabarettistischen Theaterabend der Sonderklasse.
Regie: Petra Dobetsberger
THEATER / KABARETT / MUSIKTHEATER
Kabarettisten, Eigenproduktionen, Theatergastspiele
In Theaterproduktionen liegen unsere Wurzeln.
Durch Jugendtheaterstücke fanden wir überhaupt erst in die Räumlichkeiten des damaligen Kino Mader und waren somit wesentlich daran beteiligt, dass der „Spielraum“ entstanden ist.
“Besuchszeit“ von Felix Mitterer, „Burning Love“ von Fitzgerald Kusz, „Maria Magdalena Traum“ von Lothar Greger und natürlich die „Heirat“ von Nicolai Gogol waren damals die Höhepunkte.
Gelegentlich findet sogar eine musikalische Eigenproduktion statt, wobei die Aufführung der „Dreigroschenoper“ im Jänner 2003, „Die Kluge“ im Herbst 2005 und die „Geierwally“ im Jänner 2009 besondere Beachtung fanden.
Auch Tanztheaterproduktionen werden in regelmäßigen Abständen als Kombination von Musik & Bewegung erarbeitet.
| K O N T A K T | ||||
| Spielraum | ||||
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